„Auch Unternehmen können nicht nicht kommunizieren.“

Die Beachtung des bekannten Satzes des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick, man könne nicht nicht kommunizieren, hätte so manche bittere Krise eines Unternehmens vermeiden oder wenigstens abmildern können. Die Strategie, Vorwürfe und Anschuldigungen nicht zu kommentieren, im Glauben ihnen damit ihre Bedeutsamkeit zu nehmen, funktioniert selbst dann nicht, wenn die sachlichen Argumente für die beschuldigte Organisation oder Persönlichkeit sprechen. Gerade gute Argumente müssen eben auch einer Öffentlichkeit in aller Deutlichkeit vermittelt werden – und zwar rechtzeitig, um die Deutungshoheit zu erlangen. Schweigen hingegen wird als Statement interpretiert, das Schuldeingeständnis und Arroganz signalisiert.

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